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Ihre Frauenärztin in Dresden

Meine Antwort auf Rezensionen der jüngeren Vergangenheit-ein Versuch

Liebe Gäste unserer Praxis, Ich übe mich darin-jeden Tag-die Würde meiner Mitmenschen zu wahren und meine eigene auch. Das gelingt mir nicht immer mit der angemessenen Behutsamkeit und Präsenz. In diesem Kontext zeugen die Rezensionen der letzten Monate von einigen nicht gelungenen Begegnungen. Anfangs hat mich das sehr gekränkt, weil ich es ungerecht fand. Seit einer Weile wird mir die Vielgestaltigkeit immer klarer. Ich finde es immer noch ungerecht, dass eine Google Rezension ein unidimensionales „Ich brülle mal mein Unbehagen in das www!“ darstellt und eben keinen dialogischen Disput zulässt. Egal, was ich jeder einzelnen antworten würde, die Spirale scheint endlos. Gleichzeitig höre ich die empfundene Verletzung von Würde. Ich kann mich an die meisten Begegnungen erinnern. Es waren Menschen unter großem Druck, großer Belastung, die ich mit Empfehlungen wie „Ich erkenne dies und jenes. Machen sie es doch so und so.“ noch mehr unter Druck gesetzt habe. Ich habe die Verletzung nicht intendiert und dennoch ist sie geschehen. Wenn wir uns noch nicht gut kennen, ist das Vertrauen erst ganz zart und manchmal noch gar nicht vorhanden. Jede bringt vielfältige bisherige Erlebnisse mit Ärztinnen und Ärzten mit, setzt Hoffnungen und Wünsche in den Besuch bei mir. Ich wiederum erlebe ein immenses Spektrum an verschiedenen Menschen und Lebensentwürfen. Immer deutlicher wird mein Bedürfnis, mein ärztliches Denken, Fühlen und Handeln an den Kernfragen der Menschlichkeit auszurichten und dabei gleichzeitig den einzigartigen und individuellen Bedarf eines jeden Menschen zu erkennen, der zu mir kommt. Das gilt auch für die noch ungeborenen Menschen in den Bäuchen ihrer Mütter. Ebenso gilt es für Menschen aus aller Herren Länder. Durch die zweisprachige Sprechstunde habe ich wunderbare Begegnungen mit Menschen aus verschiedensten Kulturkreisen. Viele, viele Begegnungen gelingen und sind für mich und die Menschen, die das auch so erleben ein echter Quell der Freude. Da wird es einem warm ums Herz. Wenn es hin und wieder nicht gleich gelingt, liegt das oft an sehr verschiedenen Betrachtungsweisen und auch Erwartungen. Dann haben wir beide immerhin die Möglichkeit, daran zu arbeiten indem wir darüber sprechen, was gerade schwer geht oder eben nicht geht. Manche knirschende Erstbegegnung hat sich auf diese Weise schon in ein vertrauensvolles Miteinander verwandeln lassen.

In der kommenden Zeit werde ich die Inhalte der Webseite zu den einzelnen Themen überarbeiten, damit Sie sich noch genauer informieren können, wie wir arbeiten und welches Verständnis von Wegen zur Gesundung wir haben.

Ich freue mich auf Sie. Herzlich, Christine Stephan im Juni 2026.

Veranstaltungen 2026

Schwangeren-Yoga
Dagmar Jennert
Vertrauen -Kraft- Verbundenheit

Weitere Infos und Termine finden Sie hier.

Frauenarztpraxis

Christine Stephan

Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Anthroposophische Medizin

Bautzner Straße 129A, Obere Etage
01099 Dresden

Kontakt

Telefon: 0351 8894030

Terminanfragen nehmen wir gerne persönlich, über unser Kontaktformular, per E-Mail oder telefonisch entgegen.

Öffnungszeiten

Montag
08:00 – 16:00 Uhr
Dienstag
11:00 – 17:00 Uhr
Mittwoch
08:00 – 16:00 Uhr
Donnerstag
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Freitag
nach Vereinbarung

Vision

Als integrativ arbeitende Ärztin nutze ich den Wissensschatz der Schulmedizin, ergänzt um komplementäre Medizin, Philosophie und Menschenkunde. In meinen Augen ist das Leben Geschenk und Aufgabe zugleich.

Beständig ist es in Bewegung und nimmt mitunter überraschende Wendungen. Wir Menschen sind stets frei, zu entscheiden, wie wir das finden, was es mit uns macht und ob wir es in unseren Lebenslauf integrieren können. Dabei ist es hilfreich, sich gänzlich in der Gegenwart zu befinden, aus der Vergangenheit zu lernen und eine Wahrnehmung zu entwickeln, was aus der Zukunft uns entgegenkommt.

Eingebettet in diesen Lebensstrom, der vor der Geburt beginnt und nach dem Tod anhält, bekommen die kleinen und großen Lebensfragen Ordnung und Rhythmus, die sie verstehbar, handhabbar und sinnhaft werden lassen. So kann es gelingen, immer wieder zu gesunden, Mut und Perspektive zu entwickeln für den nächsten Schritt.

In diesem Sinn verstehe und lebe ich meinen Beruf, Ärztin zu sein. Zeitig in meinem Medizinstudium habe ich einen umfassenden Blick auf das Menschsein geübt und mithilfe einer Ausbildung in klassischer Homöopathie und Akupunktur mein Verständnis und meine Fähigkeiten erweitert. Die Frauenheilkunde mit der Geburtshilfe sind für mich das favorisierte Fachgebiet geworden. Oft und leicht vernetzt sich meine Arbeit ausgehend von den Frauen zu den Familien und den Generationen. In den Zeiten der Übergänge und auch dazwischen den Menschen, die das wollen, Geleit zu geben und sie dadurch zu befähigen, ihr eigenes Leben bewusster zu durchdringen — das ist meine Motivation.

Mögen Sie liebend und dankbar Ihr Leben leben und mögen alle Facetten von Licht und Dunkelheit darin Platz finden, damit es ganz werden kann.

Lebenslauf

Christine Stephan hat ihre Kindheit und Schulzeit bis 1995 überwiegend in Chemnitz verbracht. 1994 lebte sie ein Jahr in Brisbane/Australien.

Es folgten das Medizinstudium in Dresden und die Weiterbildung zur Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in verschiedenen Kliniken und Praxen in Dresden und Bautzen. Seit dem Studium begleiten sie die Homöopathie, die Akupunktur und die Anthroposophie.

Christine Stephan ist verheiratet und hat vier Kinder.

Bis Ende 2020 war sie in Bautzen in der Praxis bei MU Dr./ Univ.Prag Pavel Rubes als Frauenärztin tätig.

Seit Januar 2021 praktiziert sie in der eigenen Praxis in Dresden auf der Bautzner Straße 129a.

Zwei Frauen

Die zwei Frauen blicken in die gleiche Richtung, auch wenn ihre Körper in andere Richtungen gedreht sind. Der Blick der jungen Frau ist nach vorne gerichtet; der Blick der erwachsenen Frau streift den Blick der jüngeren. Mit dem Fuß entsteht eine sanfte Berührung, als Sinnbild für die Bindung zwischen Mutter und Kind.

Beide Frauen müssen einen schwierigen Lebensabschnitt bewältigen, in dem die Kommunikation oft fehlt. Pubertät und Klimakterium sind Themen, die uns schon immer beschäftigt haben. Trotz des wissenschaftlichen Fortschritts werden sie stets wichtige Phasen im Leben der Frauen bleiben.

Matthias Kostner
Holzbildhauer
St. Ulrich, Südtirol, Italien